25.09.06 14:33 Alter: 18 Monat(e)

Straßenverkehrssicherheit: ein stets aktuelles Thema

IP/06/1250   Brüssel, den 25. September 2006

 

<typohead type="2">Jacques Barrot, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Verkehrsfragen, nahm heute an einem parlamentarischen Kolloquium in der französischen Nationalversammlung zur Straßenverkehrssicherheit in Europa teil. Bei dieser Gelegenheit würdigte er eine in Frankreich durchgeführte Initiative auf diesem Gebiet und gab einen Überblick über den Stand und die Perspektiven der diesbezüglichen Politik der Europäischen Union. In seiner Schlussfolgerung appellierte Herr Barrot an die Teilnehmer, nicht in ihren Bemühungen nachzulassen, und bekräftigte die Entschlossenheit der Kommission, ihrerseits intensivere Anstrengungen zu unternehmen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle bis zum Jahr 2010 zu halbieren.</typohead>

In seinem Beitrag begrüßte Herr Barrot vor allem die in Frankreich erzielten Erfolge seit 2002. „Dank einer in diesem Ausmaß ungekannten Mobilisierung aller Beteiligten – hier denke ich vor allem an die Behörden, Wirtschaftskreise, Verbände und Medien – konnte Frankreich innerhalb von vier Jahren die Zahl der Opfer im Straßenverkehr auf beeindruckende Weise senken. Dennoch sind die Gefahren des Straßenverkehrs in Frankreich immer noch deutlich größer als in den skandinavischen Ländern, den Niederlanden oder im Vereinigten Königreich,“ fügte er hinzu.

Herr Barrot unterstrich die europäische Dimension, die der nationalen Politik im Bereich der Straßenverkehrssicherheit einen Mehrwert verleiht. Unter Verweis auf die Ergebnisse der Halbzeitbilanz zum Weißbuch Verkehr aus dem Jahre 2001[1], gab er zu bedenken, dass trotz einer sehr positiven Bilanz der europäischen Aktionen die bisherige Verringerung der Zahl von Todesopfern im Straßenverkehr nicht ausreicht und dass außerdem starke Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bestehen.

Herr Barrot erwähnte ferner die Initiativen, die die Kommission demnächst in diesem Bereich plant, z.B. Vorschläge für Richtlinien über die Sicherheit der Straßen des transeuropäischen Netzes, über die grenzüberschreitende Verfolgung der schwersten Verstöße gegen die Straßenverkehrsvorschriften und zum „Toter-Winkel-Spiegel“ für LKW. Er verwies ferner auf die laufenden Überlegungen zum Fahren mit Abblendlicht am Tag und zur Entwicklung der Charta für die Straßenverkehrssicherheit. Ferner kündigte er für April 2007 die Veranstaltung eines europäischen Tages zur Straßenverkehrssicherheit an.

Anschließend unterstrich Herr Barrot, dass die Anstrengungen auf europäischer und auf nationaler Ebene für eine größere Straßenverkehrssicherheit auf keinen Fall nachlassen dürfen. Die Kommission ist ihrerseits fest entschlossen, ihre Bemühungen noch zu intensivieren.


 

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